Weltreise Finanzierung

Weltreise Finanzierung: So erfüllst du deinen Traum!

Eine Weltreise kostet Geld. Und das nicht gerade wenig.

Solltest du davon träumen, eine eigene Weltreise zu unternehmen und kein Millionär sein, dann wird zu irgendeinem Zeitpunkt mit Sicherheit die Frage auftauchen, wie das Ganze denn finanziert werden soll.

Da wir weder selbst reich sind, noch einen reichen Onkel oder Tante haben, der oder die uns die Reise spendiert und auch der Bau einer Gelddruckmaschine nie so recht geklappt hat, war die Finanzierung unserer Weltreise natürlich auch bei uns ein großes Thema.

Nachdem wir im letzten Artikel über die Kosten einer Weltreise geschrieben haben, möchten wir in diesem Beitrag das Thema „Weltreise Finanzierung“ als Teil der Weltreiseplanung behandeln.

Wir berichten von unseren eigenen Erfahrungen und Vorgehensweisen und versuchen, dir Möglichkeiten und Ideen zu geben, die du für deine eigene Finanzierungsstrategie nutzen kannst.

Wir haben selbst auch nicht alle der von uns beschriebenen Tipps und Möglichkeiten befolgt.

Aber es sind alles Dinge, auf die wir teilweise auch auf anderen Blogs gestoßen sind und die trotzdem ihre Berechtigung in diesem Beitrag haben – auch wenn sie vielleicht auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich oder kontrovers erscheinen mögen. 😉

[Dieser Artikel ist Teil 3 einer mehrteiligen Artikelserie zum Thema „Weltreise planen“.]

 

Weltreise Finanzierung: Das solltest du beachten

Bevor du überhaupt erst anfängst, dir intensive Gedanken zu machen, wie du deine Weltreise bezahlst, solltest du die folgenden zwei Punkte klären – zumindest grob:

• Dein benötigtes Budget (Was wird deine Reise voraussichtlich kosten? Wie viel Geld brauchst du?)
• Den ungefähren Startzeitpunkt deiner Weltreise (Bis wann brauchst du das Geld?)

Weltreise Budget ermitteln

Der erste Schritt sollte es sein, das eigene Weltreise Budget zu definieren.

Schließlich musst du wissen, wie viel deine Reise ungefähr kosten wird bzw. wie viel Geld du überhaupt benötigst, um ein mögliches Sparziel festlegen zu können.

Das Budget muss nicht auf den Euro genau stimmen, aber ungefähr sollte es schon passen.

Wenn du nicht weißt, was für ein Budget du für deine Weltreise benötigen wirst, dann lies dir unseren Artikel „Weltreise Kosten“ durch.

Dort beschreiben wir die verschiedenen Kostenfaktoren einer Weltreise und du findest darüber hinaus eine Liste mit Ländern und den durchschnittlichen Betrag, den du vor Ort pro Tag zum Leben brauchst.

Startzeitpunkt der Weltreise

Des Weiteren solltest du zumindest eine grobe Vorstellung davon haben, wann deine Weltreise denn losgehen soll.

Denn neben einem ungefähren Budget bzw. Sparziel wäre es für die weitere Finanzplanung ganz praktisch, wenn du weißt, bis wann du das Geld denn zusammenhaben musst – klingt logisch oder? 🙂

Es kommt dabei nicht darauf an, den Tag genau vorhersagen zu können, aber ob es bereits in fünf Monaten oder erst in drei Jahren losgeht, solltest du schon wissen.

Drehschrauben deiner Weltreise Finanzierung

Kennst du Peter Zwegat von der ehemaligen TV-Sendung „Raus aus den Schulden“?

Simon hat die Sendung geliebt und gefühlt keine Folge verpasst. 🙂

Peter Zwegat ist Schuldnerberater und half Menschen auf dem Weg, ihre Schulden loszuwerden.

Und das erste was er mit jedem seiner „Kunden“ nach der Auflistung der jeweiligen Schulden gemacht hatte, war eine Aufstellung aller monatlichen Ein- und Ausgaben zu erstellen.

Jetzt ist uns zwar bewusst, dass du keine Schulden (die du hoffentlich nicht hast) abbauen, sondern auf deine Weltreise sparen willst…

…und trotzdem können wir uns von Peter Zwegat die Basics jeder Finanzplanung abschauen! 😀

Im Prinzip gibt es genau zwei Schrauben, an denen du drehen kannst, um dein Sparziel bzw. benötigtes Budget für deine Weltreise (schneller) zu erreichen:

Deine Einnahmen und deine Ausgaben.

Um dein Ziel zu erreichen, kannst du entweder deine Einnahmen erhöhen oder deine Ausgaben verringern oder – und das wäre die Perfektion – beides gleichzeitig.

Und das kannst du übrigens sowohl vor als auch während deiner Weltreise tun – und wir zeigen dir nachfolgend wie! 🙂

Wichtig: Um nochmal kurz auf Peter Zwegat zurückzukommen. Bitte nimm niemals einen Kredit auf, um deine Weltreise bzw. überhaupt nur irgendeine Reise zu finanzieren! Reisen ist (auch wenn es total schön ist) nichts anderes als Konsum. Und sein Konsumverhalten durch Kredite zu decken ist ganz ganz schlecht und es nicht wert!

Generell geht es vor allem darum, Prioritäten zu setzen!

Wenn es dein Traum und Wunsch ist, eine Weltreise zu unternehmen und du nicht das nötige Geld dazu hast, dann sollte es deine oberste Priorität sein, die Finanzierung dafür auf die Beine zu stellen.

Das bedeutet zwar Verzicht in anderen Bereichen deines Alltags und ist nicht ganz einfach, aber auch nicht unmöglich!

Und ohne das Setzen von Prioritäten wird dein Traum dann auch mit ziemlicher Sicherheit genau das bleiben: Ein Traum!

Womit du übrigens noch spielen kannst, ist der Startpunkt deiner Reise.

Solltest du also merken, dass du bis zu deinem ursprünglichen Wunschtermin einfach noch nicht genügend Geld zur Verfügung hast, dann kannst du die Reise immer noch in die Zukunft verschieben.

Das ist vielleicht im ersten Moment schade und enttäuschend, aber eine Weltreise mit minimalem Budget und dabei immer nur aufs Geld schauen zu müssen, macht definitiv auch keinen Spaß!

Weltreise Finanzierung vor der Reise

Nachfolgend zeigen wir dir Möglichkeiten, wie du vor deiner Reise deine Ausgaben senken oder deine Einnahmen erhöhen kannst.

Ausgaben vor der Reise senken

Sparen am Monatsanfang

Wenn du bereits am Monatsanfang einen Sparbetrag auf die Seite legst, dann läufst du nicht in Gefahr, dass du am Ende des Monats kein Geld mehr zum Sparen übrig hast.

Geld sparen

Ist am Ende des Monats noch etwas übrig…?

 

Auch kannst du damit sicher sein, dass du auch wirklich immer den gleichen (hohen) Betrag sparst und nicht einfach nur das, was am Monatsende noch übrig ist.

Getrenntes Sparkonto

Wir haben ein separates Sparkonto, auf das wir alle Sparbeträge einzahlen.

Dieses rühren wir nicht an und können so sicher sein, dass wir unser Geld nicht sinnlos ausgeben.

Der große Vorteil von getrennten Konten ist, dass du dein Geld nicht komplett ausgeben kannst, wenn du es nicht mehr auf deinem Hauptkonto hast und direkt am Monatsanfang auf ein gesondertes Konto zur Seite legst.

Unser Tipp: Wir können dir das kostenlose Girokonto der DKB* empfehlen. Du zahlst keine Kontoführungsgebühren, bekommst eine kostenlose Visa Karte und kannst als Aktivkunde (regelmäßiger Geldeingang) weltweit gebührenfrei Bargeld abheben – perfekt für eine Weltreise!

Hier geht’s zum kostenlosen Girokonto der DKB*

Bist du auf der Suche nach einer reinen Kreditkarte, dann ist die Santander 1plus Visa Card unsere absolute Top-Empfehlung und die beste Reisekreditkarte, die es aktuell gibt.

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Mehr zum Thema Kreditkarten auf Reisen: Die besten Reisekreditkarten.

Haushaltsbuch führen

Viele Menschen haben keine Ahnung davon, wofür sie ihr Geld eigentlich genau ausgeben.

Schnell kauft man sich hier mal eine neue Zeitschrift oder gönnt sich einen Kinobesuch, ohne einen echten Überblick über das eigene Geld zu haben.

Ohne deine genauen Ausgaben zu kennen, kannst du diese auch nicht optimieren!

Deswegen sind wir große Fans davon, unsere monatlichen Ausgaben in einem Haushaltsbuch zu dokumentieren.

Hier tragen wir all unsere Ausgaben direkt ein und haben immer einen Überblick, wohin unser Geld eigentlich verschwunden ist.

Wir benutzen dafür eine klassische Excel-Liste.

Es gibt aber auch coole Apps, mit denen du ein digitales Haushaltsbuch führen kannst.

Eine der bekanntesten Apps ist MoneyControl, von dem wir schon viele positive Dinge gehört haben.

Weniger Freizeitaktivitäten

Großes Sparpotential gibt es in der Regel (wir gehen jetzt mal von uns aus) bei den Freizeitaktivitäten.

Dazu gehören beispielsweise:

• Partys, Besuche in Clubs
• Kinobesuche
• Auswärts essen gehen
• Besuch im Freizeitpark
• etc.

Du weißt am besten, wie du deine Freizeit gestaltest und wofür du wie viel Geld liegen lässt.

Wir wollen dir nicht sagen, dass du nur noch zu Hause bleiben musst!

Aber hier sind wir wieder beim Thema „Prioritäten setzen“…

Um Geld anzusparen, musst du eben mal auf den wöchentlichen Kinobesuch (nur ein Beispiel) verzichten oder anstatt jedes Wochenende im Restaurant essen zu gehen, auch mal selbst kochen.

Und anstatt mit Freunden in den nächsten Club zu gehen, kannst du sie ja auch zu dir einladen – das spart Geld und ist auch schön!

Unnötige Mitgliedschaften / Abonnements kündigen

Fast jeder hat doch heutzutage irgendwelche Mitgliedschaften oder Abonnements am Laufen, die Monat für Monat einen fixen Geldbetrag vom Konto abbuchen.

Beispiele gefällig?

• Zeitschriften / Zeitung
• Fitnessstudio
• Sportverein
• Netflix / Sky / DAZN
• Amazon Prime
• Apple Music / Spotify

Alleine für’s Fitnessstudio bezahlen wir jeden Monat ca. 150 Euro…

Damit könntest du in Südostasien teilweise eine Woche leben!

Spotify gibt es auch kostenlos (so viel Werbung kommt nun auch nicht) und die meisten Infos aus Zeitschriften oder aktuelle Nachrichten kannst du auch umsonst im Internet finden.

Und ob das Amazon Paket nicht direkt am nächsten Tag da ist, sondern du noch einen Tag länger warten musst, sollte in der Regel auch nicht die große Rolle spielen. 😉

Frage dich, was du wirklich brauchst und ob es den Preis wert ist (länger auf deine Weltreise zu warten) – und kündige! 😉

Spartipps im Supermarkt

Kennst du das?

Du gehst in den Supermarkt und willst kurz drei Lebensmittel einkaufen und kommst mit zehn Dingen wieder raus?

Uns ist das früher gefühlt ständig passiert.

Tipp: Schreibe dir einen Einkaufszettel – auf Papier oder digital (wir benutzen z. B. einfach die Notizen-App auf dem iPhone) – und kaufe nur das, was du dir aufgeschrieben hast!

Weitere coole Spartipps für den Supermarkt und den Einkauf von Lebensmitteln:

• die hauseigenen Marken (z. B. „Gut & Günstig“ bei EDEKA) sind meistens genauso gut, dafür aber deutlich billiger
• oben und unten in den Regalen stehen die billigeren Produkte
• Obst und Gemüse der Saison ist billiger als Importware
• halte Ausschau nach Produkten, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald abläuft, diese sind oft mit einem farbigen Aufkleber markiert und bis zu 30 Prozent günstiger (du kannst diese auch locker noch 1-2 Wochen oder noch länger nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum essen!)
• Finger weg von den Süßigkeiten an und neben der Kasse!

Zwei hilfreiche Artikel mit noch mehr Spartipps beim Einkaufen sind diese hier:
https://hausfrauentipps.de/spartipps-einkaufen-im-supermarkt/
https://www.wunderweib.de/17-spartipps-die-jedem-discounter-funktionieren-99537.html

Verzicht auf Genussmittel

Beim Thema Sparen dürfen natürlich auch die üblichen Genussmittel nicht fehlen. 😉

Rauchen ist nicht nur ungesund, sondern kostet auch unglaublich viel Geld.

Bei einer Schachtel pro Tag und einem Preis von 6 Euro pro Schachtel (Stand Januar 2019) gibt ein Raucher pro Jahr stolze 2.190 Euro aus!

Sowohl aus gesundheitlichen als auch kostentechnischen Gründen müssen wir dir also sagen: Höre besser heute als morgen mit dem Rauchen auf! 🙂

In Australien kostet eine Schachtel Zigaretten übrigens 16 Euro – das müsstest du dann für deinen Australien-Besuch als Raucher einkalkulieren…

Auch Alkohol ist teuer und ein Verzicht oder zumindest eine Reduktion deines Alkoholkonsums wird sich definitiv auch in deinem Geldbeutel bemerkbar machen.

Wir trinken fast ausschließlich Mineralwasser und Tee (nicht nur aus Geldgründen)!

Weniger shoppen

Ist es nicht schön von Laden zu Laden zu ziehen und mit einer Einkaufstüte nach der nächsten wieder herauszukommen?

Oder die Amazon Prime Mitgliedschaft mal wieder voll auszukosten?

Jaaa, das machen auch wir gerne!

Aber mal im Ernst: Wie viele Dinge davon brauchst du tatsächlich?

Spielt es eine Rolle, ob du jetzt 30 T-Shirts hast oder vielleicht nur 10, die dir dafür aber perfekt passen und gefallen und die du regelmäßig anziehst?

Unsere heutige Gesellschaft ist getrimmt auf ständigen Konsum, da ist es nicht einfach, sich zu bremsen.

Doch vielleicht hilft dir der Gedanke, dass du all das gesparte Geld und jedes Kleidungsstück, das du dir nicht gekauft hast, direkt in deine Traumreise investieren kannst!

Tipp: Nutze Cashback für deine Online-Einkäufe. Cashback bedeutet, dass du einen Teil deines Einkaufswerts wieder gutgeschrieben bekommst. Das funktioniert bei hunderten von Online Shops. Wir benutzen den Cashback Anbieter Shoop.de* und haben bereits hunderte Euro gespart! Mehr dazu weiter unten im Artikel.

Versicherungen

Die Deutschen sind überversichert und geben (zu) viel Geld für falsche und zu teure Versicherungen aus!

Diese Aussagen liest man immer wieder, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt.

Tatsächlich kann man sich für fast alles versichern: Rentenversicherung, Ausbildungsversicherung, Brillenversicherung etc.

Darüber freuen sich vor allem die Versicherer, für den Versicherten dagegen sind diese Policen dagegen meist völlig unnötig.

Wir haben uns nur gegen die existenziellen Gefahren des Lebens abgesichert und besitzen keinerlei Zusatzversicherungen oder zum Beispiel auch keine beliebte Unfallversicherung (in unseren Augen unnötig; lest mal nach, wann eine Unfallversicherung nur bezahlt).

Einen guten und umfassenden Überblick zum Thema Versicherungen und welche tatsächlich Sinn machen, gibt dieser Beitrag von Finanztip.

Oftmals sind die gleichen Leistungen in mehreren Versicherungen abgedeckt, d. h. man ist eigentlich doppelt versichert, ohne es zu wissen.

Hier lohnt es sich definitiv, ein wenig mit der Materie zu beschäftigen oder sich zumindest von einem unabhängigen (!!!) Berater unterstützen zu lassen, der an keine Versicherungsgesellschaft angewiesen ist und nicht nur für Provisionen arbeitet.

Es macht durchaus Sinn, auch alte Versicherungen hin und wieder zu kündigen.

Oft enthalten neuere Policen entweder bessere Leistungen oder sind billiger – beim gleichen Anbieter wohlgemerkt.

Einen guten Überblick und Vergleiche über Versicherungen bekommst du zum Beispiel bei Tarifcheck*.

Ein Vergleich dauert in der Regel nur wenige Minuten und zeigt schnell, wo du Geld sparen kannst.

Hier geht’s zum Versicherungsvergleich bei Tarifcheck*

Solltest du gesetzlich krankenversichert sein, lohnt sich in Zeiten des Zusatzbeitrages auch der Vergleich zwischen den verschiedenen Kassen.

Hier gibt es nicht nur Unterschiede im Preis, sondern auch bei den Leistungen.

Wir sind beide seit Jahren bei der TK (Techniker Krankenkasse) und bekommen 90 % unserer Impfstoffkosten für die Weltreise erstattet!

Andere gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich mitunter gar nicht an den Kosten.

Strom

Hast du jemals deinen Stromanbieter mit anderen Anbietern verglichen?

Nicht?

Dann könntest du dir Ersparnisse von über hundert Euro und mehr pro Jahr entgehen lassen!

Nicht nur ein evtl. billigerer Preis pro Kilowattstunde kann den Wechsel zu einem anderen Anbieter attraktiv machen.

Oftmals locken potentielle Anbieter mit besonderen Neukunden- und Sonderrabatten, um dir den Wechsel schmackhaft zu machen – das macht den Wechsel noch besser!

Auch hier geben Vergleichsportale wie Check24 einen schnellen Überblick innerhalb weniger Klicks.

Hier geht’s zum Stromanbieter-Vergleich bei Check24*

Die Kündigung bei deinem Stromanbieter wird übrigens vom neuen Anbieter übernommen, d. h. du musst dich eigentlich um nichts kümmern.

Handy

Anstatt eines teuren Handyvertrags tut es auch ein günstiger Prepaid-Tarif, z. B. den Telekom Magenta Mobil M (benutzt Simon).

Dort bekommst du 1,5 GB LTE Datenvolumen, 100 min. in alle deutsche Netze, Flat (SMS und Telefonie) ins Telekom Netz und eine Telekom HotSpot Flat für 9,99 Euro pro vier Wochen – monatlich kündbar!

Wenn es kein LTE sein muss oder du mit weniger Datenvolumen zurechtkommst, geht es sogar noch günstiger.

Auto & Fortbewegung

Teure Autos sind toll – wenn man es sich leisten kann!

Aber ein Auto für 30.000 bis 40.000 Euro und noch mehr auf Kredit zu finanzieren…

…sorry, aber da können wir nur den Kopf schütteln.

Wir teilen uns zu zweit ein Auto (jaaa, das funktioniert!).

Einen kleinen Peugeot der wenig Sprit verbraucht und so gut wie keine Steuer kostet.

Damit kommen wir genauso gut von A nach B wie mit einem teuren Audi und Co. 😉

Für uns ist ein Auto kein Statussymbol, sondern ein Mittel zum Zweck – und diese Ansicht hat uns in den letzten Jahren einiges an Geld gespart.

Simon ist zur Arbeit mit dem Zug gefahren, für ca. 50 Euro im Monat.

Überlege dir also, ob es unbedingt das coolste Auto sein muss oder ob du vielleicht mit einem kleineren, billigeren Auto nicht auch klarkommen würdest und das gesparte Geld in deine Weltreise stecken könntest.

In Großstädten geht der Trend übrigens weg vom eigenen Auto, da dort die öffentlichen Verkehrsmittel so gut ausgebaut sind.

Und sollte man doch einmal ein Auto benötigen, kann man es sich leihen oder mieten (Stichwort Carsharing).

In unserer Gegend ist das leider noch nicht vorstellbar…schade.

Vor Antritt deiner Reise solltest du überlegen, ob du dein Auto nicht besser verkaufst, um dem Wertverlust vorzubeugen und nochmal Geld für deine Reise zu erzielen.

In jedem Fall aber solltest du es abmelden, damit du keine Steuern bezahlst!

Kredite tilgen

Einen Kredit zu tilgen, ist die beste und sicherste Rendite die du haben kannst!

Solltest du also noch Schulden haben, dann baue diese zuerst ab, bevor du an das Sparen für deine Weltreise denkst.

Auch wenn es dir aktuell finanziell gut gehen mag, kann sich das ändern.

Kredite und Schulden werden dann schnell zur großen Belastung!

Leihen statt kaufen

Oftmals werden Dinge gekauft, die man nur für einen bestimmten (meist einmaligen) Anwendungszweck braucht, z. B. Geräte für die Wohnungsrenovierung etc.

Anstatt diese zu kaufen und dann zu Hause verwahrlosen zu lassen, macht es deutlich mehr Sinn, diese einfach nur zu leihen.

Entweder kostenlos von Freunden oder Familie oder von einem Anbieter.

Heutzutage kann man fast alles irgendwo ausleihen.

Das schont deinen Geldbeutel und den Platzbedarf zu Hause.

Geld schenken lassen

Lass dir zu Weihnachten oder Geburtstagen Geld schenken, anstatt irgendwelche unnützen Dinge!

Wenn du deiner Familie erzählst, wofür du das Geld brauchst, werden sie das sicher verstehen.

Und wenn „Geld schenken“ ein absolutes Tabu sein sollte, dann tut es auch ein Gutschein für Amazon* oder ein Outdoorgeschäft, den du für den Kauf deiner Ausrüstung einlösen kannst.

Wohnung

Ein hoher Prozentsatz des monatlichen Nettoeinkommens geht für die Miete drauf.

Die Kosten, die bei der Miete gespart werden können, kannst du gut für die Finanzierung deiner Weltreise brauchen.

Nachfolgend haben wir einige Ideen aufgeschrieben, wie du deine Mietkosten reduzieren oder ganz sparen kannst.

Manche Ideen sind von uns, andere haben wir im Netz gefunden.

• in eine kleinere / günstigere Wohnung ziehen
• in eine Wohngemeinschaft ziehen
• zurück zu den Eltern ziehen
• in einen Wohnwagen ziehen (muss man mögen, aber warum nicht)

Wenn du die Möglichkeit hast, deine Sachen während deiner Reise irgendwo unterzustellen oder diese vielleicht eh verkaufst, dann macht es evtl. Sinn deine Wohnung zu kündigen, um dir die Mietkosten zu sparen.

Eine eigene Wohnung oder sogar Haus könntest du vermieten oder es bleibt im schlimmsten Fall leer stehen.

Es gibt auch Weltenbummler, die ihre Wohnung / Haus vor der Reise verkaufen, aber dieser Schritt war uns ehrlich gesagt auch zu krass.

Einnahmen vor der Weltreise erhöhen

Gehalt steigern / aufbessern

Die offensichtlichste Möglichkeit um deine Einnahmen vor der Weltreise zu erhöhen, ist es wohl, das Gehalt zu steigern.

Solltest du mit der Frage nach einer Gehaltserhöhung auf Granit beißen, dann kannst du deinen Arbeitgeber fragen, ob du evtl. mehr arbeiten kannst, um im Gegenzug ein höheres Gehalt zu bekommen.

Eine weitere Möglichkeit wäre es, einen Nebenjob anzunehmen.

Das kann alles Mögliche sein, schaue dich einfach mal in den Anzeigen in lokalen Zeitungen und Prospekten um, beispielsweise:

• Zeitungen / Zeitschriften austragen
• Regale auffüllen / einräumen
• Servicekraft / Küchenhilfe

Auf Online Plattformen wie machdudas.de oder upwork.com (englischsprachig) findest du jede Menge unterschiedlicher Jobs.

Unter anderem Texte schreiben oder übersetzen, Produkte testen, Grafiken erstellen oder andere Freelancer-Tätigkeiten.

Alte Dinge verkaufen

In fast jedem deutschen Haushalt schlummern so viele Dinge, die nicht mehr oder nur ganz selten benutzt werden und trotzdem noch einen Wert besitzen.

Bestimmt auch in deinem! 😉

Lass deinen Besitz nicht verwahrlosen, sondern mache ihn zu Geld!

Ob auf einem lokalen Flohmarkt, ebay, ebay Kleinanzeigen oder in Facebook Gruppen – potentielle Käufer gibt es überall.

Wenn du genauer suchst, wirst du dich wundern, welche Besitztümer in deinen Regalen oder im Keller lauern.

Alte Dinge verkaufen ist definitiv eine tolle Möglichkeit, um das Budget für die eigene Weltreise aufzubessern.

Cashback Programme nutzen

Wenn du oft online einkaufst, ist Cashback sammeln eine tolle Möglichkeit, durch deine Einkäufe noch etwas zu verdienen!

Auf Portalen wie Shoop.de* kannst du in tausenden Online Shops einkaufen und bekommst nach erfolgtem Einkauf eine Gutschrift, die du dir bequem auf dein Konto auszahlen kannst.

Wir nutzen Shoop für viele unserer Online Einkäufe und konnten schon einige hundert Euro Cashback sammeln.

Hier geht’s zu Shoop.de um Cashback zu sammeln*

Steuererklärung machen

Wir kennen wirklich ein paar Leute, die noch nie eine Steuererklärung gemacht haben.

Das ist wie, wenn du Geld dass dir jemand schenken möchte, nicht annimmst.

Wir bekommen jedes Jahr vom Staat einige hundert Euro an Steuererstattungen zurückgezahlt – und das nur, weil wir uns (okay, eher Jasmin) einen halben Tag pro Jahr für unsere Steuerklärung Zeit nehmen.

Der Stundenlohn kann sich sehen lassen!

Und selbst, wenn du keine Ahnung von der Thematik hast, kannst du einen Steuerberater aufsuchen, der dir deine Steuerklärung erstellt und weiterleitet.

Ein Steuerberater ist natürlich nicht kostenlos, aber wenn du gar keine Steuererklärung machst, bekommst du gar nichts!

Eigenes Online Business

Es gibt heute so viele Möglichkeiten, mit Hilfe des Internets ein eigenes Online Business zu starten und Geld zu verdienen.

Wir haben beide ein Nebengewerbe angemeldet, mit dem wir im Nebenverdienst Geld mit unseren Online Aktivitäten verdienen – Simon durch diverse eigene Webseiten und Online Projekte und Jasmin durch Social Media.

Hier nur mal einige Beispiel, wie du online Geld verdienen kannst:

• Blog / Webseite
• Digitale Produkte (Online Kurse, E-Books, …)
• Social Media (YouTube Kanal, Instagram Influencer, …)
• Online Shop
• Dienstleistungen anbieten / Freelancer (Buchhaltung, Texte schreiben, Grafiken erstellen, virtueller Assistent, …)
Das muss kein Full-time Job sein, sondern du kannst auch klein anfangen bzw. im Nebenerwerb starten – das haben wir auch gemacht.

„Aber ich habe keine Ahnung, wie das alles funktioniert!“

Sollen wir dir etwas sagen?

Das hatten wir auch nicht!

Alles, was wir heute wissen, haben wir uns jeweils selbst beigebracht – mit Hilfe des Internets.

Es gibt zahlreiche Blogs und YouTube Videos zu allen erdenklichen Themen, du musst nur anfangen.

Wie du in wenigen Schritten einen eigenen Blog starten kannst, zeigen wir dir in unserem Artikel zum Thema „Blog erstellen“.

Passives Einkommen generieren

Unter passivem Einkommen versteht man regelmäßige Einnahmen, ohne dafür einen zeitlichen Aufwand bzw. nur einen minimalen Aufwand dafür betreiben zu müssen.

Beispiele für passives Einkommen sind:

• Mieteinnahmen
• Kapitalanlagen
• Erlöse durch digitale Produkte
• Erlöse von Webseiten (Stichwort Nischenwebseiten)

Über dieses Thema gibt es so viel zu sagen, dass es den Rahmen dieses Artikels sprengen würde.

Bei Gelegenheit werden wir darüber einen ausführlichen Beitrag schreiben, da wir uns selbst sehr für das Thema interessieren. 😉

Was du aber auf jeden Fall tun solltest, ist dein Geld halbwegs sinnvoll anzulegen.

Jaaaa…in der aktuellen Niedrigzinsphase ist das vor allem für kurzfristige Anlagen leider nicht so einfach, aber du solltest dein Erspartes nicht auf dem Girokonto oder Sparbuch liegen lassen, sondern immerhin ein Tagesgeldkonto verwenden!

Mit dem kostenlosen DKB Konto und der dazugehörigen DKB Visa Card bekommst du aktuell immerhin 0,2 % Zinsen p.a. – das ist nicht viel, aber immer noch besser als gar nichts!

Hier geht’s zum kostenlosen DKB Konto mit DKB Visa Card*

Weltreise Finanzierung während der Reise

Nachfolgend zeigen wir dir Möglichkeiten, wie du während deiner Reise deine Ausgaben senken oder deine Einnahmen erhöhen kannst.

Ausgaben während der Reise senken

Reiseroute anpassen

Die Lebenshaltungskosten in den Ländern dieser Erde sind sehr unterschiedlich.

So gibt es „billige“ und „teure“ Länder.

Billige Reiseländer findest du zum Beispiel in großen Teilen Südostasiens, währenddessen die USA, Kanada, Neuseeland oder Australien Beispiele für teure Länder sind.

Im Artikel Weltreise Kosten findest du eine ausführliche Auflistung von möglichen Reiseländern und den zu erwartenden Kosten inklusive farbig markierte Weltkarte.

Wenn du dich für deine Reiseroute eher auf billige Länder beschränkst, kannst du dein benötigtes Reisebudget erheblich senken.

Reisedauer verringern

Je länger du reichst, desto mehr Geld wirst du vermutlich brauchen – außer du entwickelst dich unterwegs zu einem wahren Überlebenskünstler.

Indem du deine geplante Reisedauer verringerst, kannst du also Geld sparen.

Wenn es statt den geplanten 12 Monate nur für 9 Monate reicht, dann musst dich eben entscheiden – länger sparen und /oder andere Einkommensquellen erschließen oder kürzer Reisen.

Wir finden: Lieber nur 9 Monate reisen als gar nicht. 😉

Weniger Luxus / Komfort

Der Faktor Luxus und Komfort spielt definitiv eine große Rolle für deine Reisekosten und bietet einiges an Einsparpotential während deiner Reise.

Ein Doppelzimmer im Hotel ist teurer als ein Mehrbettschlafsaal im Hostel.

Der Besuch eines Restaurants für Touristen ist teurer als ein Restaurant für Einheimische oder selbst zu kochen.

Die Fortbewegung mit dem Flugzeug ist teurer als mit dem Bus oder Schiff.

Teure Touren aus dem Reisebüro sind teurer als die Organisation auf eigene Faust.

Du siehst: Wenn du unterwegs Abstriche bei den Themen Unterkunft, Essen & Trinken, Transport und / oder Aktivitäten machst, wird dir dein Budget danken.

Günstige Flüge & Unterkünfte buchen

Auf deiner Weltreise wirst du sicherlich den ein oder anderen Flug und viele Unterkünfte (Hotels, Hostels, Motels etc.) buchen.

Nutze dafür Preisvergleiche im Internet!

Damit lassen sich einige Euros sparen und man findet immer wieder ein tolles Schnäppchen.

Bevor wir einen Flug buchen, checken wir alle Anbieter immer über Skyscanner* – ein Online Preisvergleich für Flüge, der Millionen von Flügen und tausende Anbieter durchsucht.

Unseren Zweitcheck machen wir meistens mit momondo*.

Die meisten Hotels und Hostels buchen wir über Booking.com*, da es dort meist den besten Preis gibt und man wirklich weltweit Übernachtungsmöglichkeiten findet.

Gute Reisekreditkarte

Um auf deiner Reise an Bargeld zu kommen, ist eine Kreditkarte die beste Möglichkeit.

Allerdings lauern beim Geldabheben am Automaten einige Gebührenfallen:

• Gebühr deiner Bank
• Fremdwährungsgebühren
• Gebühren des Automatenbetreibers

Das können pro Abhebevorgang durchaus einige Euros sein.

Geld sparen kannst du mit der kostenlosen Santander Kreditkarte*.

Diese Kreditkarte ist aktuell die einzige, bei der du ohne irgendwelche Bedingungen zu erfüllen, keinerlei Karten- und Fremdwährungsgebühren anfallen.

Sollten beim Abheben Gebühren des Automatenbetreibers anfallen, bekommst du diese von Santander erstattet!

Wir haben die Karte ebenfalls (sogar zwei!) und können sie nur jedem empfehlen, der nicht unnötig Geld ausgeben möchte.

Hier geht’s zur weltweit kostenlosen Kreditkarte von Santander*

Einnahmen während der Weltreise erhöhen

Work and Travel

Warum nicht einfach während der Reise arbeiten, um die Reisekasse aufzubessern?

Die Möglichkeiten sind vielfältig: Kellnern im Restaurant, an der Rezeption Hotelgäste begrüßen und Buchungen abwickeln, Tomaten ernten und verpacken oder in den Städten auf Promotionstour gehen und Flyer verteilen und und und

Während deiner Reise zu arbeiten bringt nicht nur Geld in die Kasse, sondern bietet dir auch die Chance, deine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und Kontakt mit Einheimischen aufzubauen.

Viele Hostels suchen immer wieder nach Jobbern gegen Bezahlung oder kostenlose Übernachtungen.

Beachte jedoch, dass du in vielen Ländern ein spezielles Visum benötigst, um offiziell und legal arbeiten zu dürfen!

Eigenes Online Business

Um ein Online Business zu betreiben braucht es nur eins: Zugang zum Internet.

Und das gibt es mittlerweile fast überall auf der Welt, wenn du nicht gerade im tiefsten Dschungel oder den abgelegensten Gegenden unterwegs bist.

So kannst du beispielsweise auch unterwegs an deiner Webseite oder deinem Blog arbeiten, deine digitalen Produkte fertigstellen und verkaufen oder ein als Freelancer Aufträge annehmen und arbeiten.

Passives Einkommen generieren

Das haben wir im Kapitel „Einnahmen vor der Weltreise erhöhen“ bereits beschrieben und dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Den Großteil deines angesparten Geldes für deine Reise kannst du auch während der Reise so lange auf dem Tagesgeldkonto lassen, bis du das Geld tatsächlich brauchst – dann kannst du es auf dein Girokonto oder die Kreditkarte umbuchen.

Für lokale Zeitung schreiben

Eine Idee auf die wir selbst gekommen sind!

Lokale Zeitungen veröffentlichen immer wieder Reisetagebücher, in denen Menschen aus der Region, die sich gerade auf einer spannenden Reise befinden, Reiseberichte schreiben.

Zumindest gibt es das bei uns…

Dafür gibt es eine kleine finanzielle Entlohnung – und zum Beispiel in unserem Fall als Nebeneffekt Reichweite für den Blog.

Wir sind aktuell in Gesprächen mit einer Zeitung und können evtl. schon bald den Lesern unserer Region von unserer Reise berichten. 😉

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Das war’s zum Thema Weltreise Finanzierung.

Wir hoffen, dass wir dir die ein oder andere Anregung mitgeben konnten, mit der du die Finanzierung deiner Reise stemmen kannst.

Hast du noch andere coole Ideen oder Tipps?

Dann lass uns in den Kommentaren daran teilhaben, wir sind gespannt!

Im nächsten Teil der „Weltreise planen“-Artikelserie geht es dann um das Thema „Weltreise: Kündigung oder Sabbatical“.